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Marina Innenhafen Duisburg
Planung von Stahlbauarbeiten für eine Rampe und Schwimmpontons

  Kurzbeschreibung als pdf (311 KB)


Rampe und Schwimmponton Innenhafen Duisburg Auftraggeber Innenhafen Duisburg
Entwicklungsgesellschaft
Bauvolumen 1,5 Mio.
Zeitraum 2000 - 2001
Leistungsumfang

Entwurfs- bis Ausführungsplanung
und Ausschreibung


Die Maßnahme befindet sich im Innenhafen der Stadt Duisburg zwischen Schwanentor und Holzhafen.

 

b&o Ingenieure wurde von der Innenhafen Entwicklungsgesellschaft mit der Planung (HOAI Phasen 2 bis 6) einer Marina mit 225 Liegeplätzen, schwimmendem Servicegebäude mit sanitären Einrichtungen und Hafenmeisterbüro sowie einer schwimmenden Tankstelle und einer schwimmenden Rampenkonstruktion beauftragt. Die Architektonische Gestaltung erfolgte in Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro Foster and Partners, London.

Die Marina musste komplett mit schwimmenden Pontons bzw. Stegen hergestellt werden, da der Höhenunterschied zwischen Niedrig- und Hochwasser im Innenhafen Duisburg über 8,50 m beträgt. Besonderes Augenmerk dieser Anlage galt der Rampenkonstruktion und die Tankstelle. Die Rampenkonstruktion besteht aus zwei Rampen mit einer Länge von jeweils 45 m und einer Breite von 2 m. Die erste Rampe wurde mit einem auskragenden Podest an der Uferwand befestigt und auf dem schwimmenden Ponton des Mittelpodestes aufgelagert. Die Rampe ist beweglich und ist für maximale Neigungen von 8% konstruiert. Die Zweite Rampe lagert auf dem schwimmenden Mittelpodest und auf einem wassernahen Ponton auf. Die Rampe hat eine feste Neigung von 8%. Die Rampen sind für eine Verkehrslast von 5 kN/m² bemessen. Eine besondere Schwierigkeit war die Bemessung des Mittelpodestes für die unterschiedlichen Verkehrslasten und des einzuhaltenden Freibordes sowie der Schwimmfähigkeit mit allen Kränkungsnachweisen. Diese Aufgabe wurde durch umfangreiche Berechnungen gelöst.

Eine weitere Herausforderung war die Versorgung der Anlage mit Elektrik, Wasser, Abwasser sowie die Leitungen der Tankstelle mit Abfüllplatz an Land. Die Tank für Benzin, Diesel, Fäkalien und Schmutzwasser wurde im Schwimmponton unterbebracht.